www.betriebsraete.at

Rechtsanspruch auf Kinderbetreuungsplatz längst überfällig

Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben von Kinderbetreuung abhängig

Wien (OTS/ÖGB) - "Die ÖGB-Frauen haben schon in ihrem Leitantrag aus dem Jahr 2013 ein ganztägiges, flächendeckendes, leistbares und vor allem qualitativ hochwertiges Bildungsangebot für jedes Kind ab dem 1. Lebensjahr gefordert. Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2017, und es hat sich diesbezüglich wenig getan“, fordert Guzi, hier endlich Fortschritte zu setzen.

Österreich ist bei der Betreuungsquote der über 3-Jährigen sehr gut unterwegs, auch wenn hier die Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen außerhalb Wiens noch Optimierungsbedarf aufweisen. Bei den unter 3-Jährigen liegt Österreich weit hinter dem Bologna-Ziel von 33 Prozent.

„Die ÖGB-Frauen fordern schon lange einen Rechtsanspruch auf einen Kinderbildungsplatz für jedes Kind, ab dem 1. Lebensjahr, der den VIF-riterien entspricht, damit auch eine Vollzeiterwerbstätigkeit der Eltern möglich ist. Das wäre ein wesentlicher Schritt zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Setzten wir dieses endlich um“, so Guzi abschließend.

 

 

Artikel weiterempfehlen