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younion-VdF: Camp für vereinslose Profis mit hoher Erfolgsquote

21 Spieler und ein Trainer fanden neuen Verein

Zum vierten Mal organisierte die Vereinigung der Fußballer (VdF), eine Fachgruppe der younion _ Die Daseinsgewerkschaft ein Camp für vereinslose Fußballprofis im VIVA- Landessportzentrum in Steinbrunn.
Camp-Projektleiter Oliver Prudlo: „Wir wollten den Spielern auch heuer wieder die Möglichkeit geben, sich professionell auf ein Probetraining oder den sofortigen Einstieg ins Mannschaftstraining bei einem Verein, vorzubereiten. Und zwar sowohl im konditionellen, als auch im spielerisch-taktischen Bereich. Dafür finden wir im VIVA-Landessportcenter auch jedes Jahr Top- Bedingungen vor.“
Als Cheftrainer fungierte in diesem Jahr erstmals der ehemalige GAK-Profi Gregor Pötscher.
Von insgesamt 30 Teilnehmern fanden 21 bisher einen neuen Verein. Einer in der Bundesliga, zwei in der Ersten Liga, acht Spieler in den Regionalligen Ost (6) und Mitte (2), drei in Landesligen, zwei in 2.Landesligen, sowie fünf im Ausland (4.Liga Deutschland, 3. Liga Türkei, 1.Liga Slowenien, sowie 1.Liga Zypern (2).
Die durch den ÖFB erneut geringfügig ausgedehnte Transferperiode für arbeitslose Spieler unterhalb der Bundesliga/Ersten Liga hat zumindest einem Spieler eine nachträgliche Verpflichtung als Profi ermöglicht. Diesbezüglich wäre allerdings eine Anpassung an die Bestimmungen der Bundesliga  längst überfällig.
Mit Stefan Rapp, dem neuen Trainer von Kapfenberg II, fand nun schon zum dritten Mal nach Paul Gludovatz und Herbert Gager, ein Mitglied des Trainerstabs unmittelbar im Anschluss an das VdF-Camp einen neuen Verein.
Zusätzlich zu den Trainingseinheiten im Camp wurde an einem Turnier für vereinslose Fußballprofis in der Sportschule Wedau in Duisburg (Deutschland) teilgenommen. Im Rahmen dieses Turniers konnten sich die Spieler mit internationalen Gegnern messen und sich interessierten Vereinen präsentieren. Darüber hinaus haben sich diese Spiele erneut als große Motivation und willkommene Abwechslung im Trainingsalltag erwiesen.
Neben dem Fußballtraining wurden die Spieler auch in diesem Jahr wieder von den Laufbahnberatern von KADA betreut. Oliver Prudlo: „Die Zusammenarbeit mit KADA hat für uns einen hohen Stellenwert. Es ist absolut notwendig, dass sich die Spieler frühzeitig Gedanken über ihre berufliche Karriere nach dem Fußball machen.“
 

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