Kleiner Beitrag – große Wirkung

Wie man als ArbeitnehmerIn selbst aktiv etwas gegen die Klimakrise tun kann

Mit Tuppergeschirr statt Alufolie und regionalen sowie saisonalen Snacks kann man einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Kleiner Beitrag – große Wirkung. Wie man als ArbeitnehmerIn selbst aktiv etwas gegen die Klimakrise tun kann Mit Tuppergeschirr statt Alufolie und regionalen sowie saisonalen Snacks kann man einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Der ÖGB geht in Sachen Nachhaltigkeit mit gutem Beispiel voran und macht den Catamaran Schritt für Schritt klimafit – mit umweltschonenden LED-Leuchten, einer Ladestation für Elektro-Autos, Dienstreisen mit der Bahn oder, ab Sommer 2020, einer eigener Photovoltaikanlage am Dach.

Die Finanzierung der Klimawende ist nach wie vor primär staatliche Verantwortung und Aufgabe der Bundesregierung. Viele ArbeitnehmerInnen wollen aber auch gerne selbst einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Aber wie?

Oegb.at hat einige Möglichkeiten gesammelt, wie jeder und jede ohne viel Aufwand am Arbeitsplatz aktiv etwas gegen die Klimakrise tun kann:

Der Weg zu Arbeit

  • Eine Möglichkeit ist, soweit es die Umstände erlauben, das eigene Auto auch mal stehen zu lassen und stattdessen mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Arbeit zu fahren.
  • Wenn mehrere KollegInnen einen ähnlichen Arbeitsweg haben, können sie auch eine Fahrgemeinschaft gründen und sich abwechseln – dadurch würden sie zusätzlich Benzin sparen.
  • Sportliche ArbeitnehmerInnen haben eventuell auch die Möglichkeit, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu nutzen, bzw. kürzere Wege zu Fuß zurückzulegen.
  • Für Dienstreisen kann man, wenn möglich, mit dem Zug fahren und dafür auf das Auto oder auch auf das Fliegen verzichten. 

Kleiner Beitrag – große Wirkung. Wie man als ArbeitnehmerIn selbst aktiv etwas gegen die Klimakrise tun kann

Der kleine Hunger zwischendurch

  • Für den ersten Kaffee, den man sich am Weg zur Arbeit “to-go“ holt, kann man seinen eigenen wiederverwendbaren Kaffeebecher mitnehmen und dadurch Einwegbecher sparen.
  • Bei Essen bzw. Snacks, die man für den kleinen Hunger zwischendurch in die Arbeit mitnimmt, lieber auf Alu- und Frischhaltefolie verzichten und stattdessen Tuppergeschirr verwenden.
  • Dabei auf regionale und saisonale Produkte setzen und zwischendurch auch fleischlose Alternativen wählen. Dadurch wird in der Herstellung bzw. bei den Transportwegen der Produkte ebenfalls viel CO2 eingespart.

Tipps für Büromenschen

  • E-Mails und sonstige Dokumente nur ausdrucken, wenn es unbedingt nötig ist, und wenn möglich das Papier doppelseitig bedrucken – dadurch kann viel Papier eingespart werden.
  • Den PC am Ende des Arbeitstages herunterfahren und auch andere Geräte ausschalten, statt im Standby-Modus zu lassen, spart Energie. Ebenso das Licht ausschalten, wenn keiner im Raum ist, und Stoßlüften
  • Seine Pausen aktiv für Entspannung zu nutzen, statt im Internet zu surfen, und das Diensthandy in der Freizeit abzuschalten spart ebenfalls Energie – und Stress.

Kleiner Beitrag – große Wirkung. Wie man als ArbeitnehmerIn selbst aktiv etwas gegen die Klimakrise tun kann

Mit diesen Maßnahmen können jede und jeder Einzelne ohne viel Aufwand einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten, für den Erhalt der Lebensqualität auch für zukünftige Generationen und den Schutz unseres Planetens. Für ein gutes Leben für alle.

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