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Erfolgreiche Aktion 20.000 wird fortgesetzt

Es braucht aber noch mehr Beschäftigungsmaßnahmen für ältere ArbeitnehmerInnen

Die türkis-grüne Bundesregierung will die unter Türkis-Blau abgeschaffte Aktion 20.000 für ArbeitnehmerInnen über 50 Jahre wiederbeleben. Dafür setzt die neue Arbeitsministerin auf Eingliederungsbeihilfen und Kombilohn. Damit wird allerdings das Rad nicht neu erfunden und es braucht noch mehr, sagt ÖGB-Arbeitsmarktexperte Alexander Prischl.

Kombilohn und Eingliederungshilfe – „More of the same“

Kombilohn und Eingliederungsbeihilfen für Betriebe, die ältere ArbeitnehmerInnen anstellen, sind bereits bekannte arbeitsmarktpolitische Mittel. „Es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, dass die Regierung ArbeitnehmerInnen über 50 wieder stärker unterstützen will – aber es erfordert größere Maßnahmen, um strukturelle Probleme am Arbeitsmarkt zu lösen. Kombilohn und Eingliederungsbeihilfe sind nichts Neues, sondern ‚more of the same‘ – das wird von den Arbeitslosen bereits jetzt in Anspruch genommen“, erklärt ÖGB-Experte Alexander Prischl.

Konjunkturabschwung bringt höhere Arbeitslosigkeit

Laut IHS und WIFO wird es 2020 voraussichtlich einen Wirtschaftsabschwung geben und die Arbeitslosigkeit wird wieder steigen. „Wir brauchen daher dringend eine große Arbeitsmarktoffensive. ArbeitnehmerInnen über 50 werden in Zukunft noch stärker von Arbeitslosigkeit betroffen sein. Es braucht Maßnahmen, die direkt den ArbeitnehmerInnen zugutekommen, wie ein erleichterter Zugang zu sinnvoller Qualifizierung“, so Prischl.

Erfolgsprojekt Aktion 20.000

Ein Drittel aller Arbeitslosen sind 50 Jahre oder älter. Wenn ältere Menschen einmal den Job verloren haben, ist der Wiedereinstieg für sie schwierig. Daher wurde im Jahr 2017 die Aktion 20.000 beschlossen. Noch bevor die Aktion 20.000 richtig anlaufen konnte, wurde sie von der damaligen FPÖ-Sozialministerin Beate Hartinger-Klein allerdings wieder abgeschafft.

Jede/r dritte Langzeitarbeitslose über 50 Jahren, der an der Aktion 20.000 teilnahm, hat heute wieder einen – nicht vom Staat geförderten – Arbeitsplatz. Jede/r dritte TeilnehmerIn an der Aktion 20.000 ist also nicht mehr arbeitslos.

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