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Überstunden: Vorteile für ArbeitnehmerInnen

Überstunden anzuordnen, ist für Arbeitgeber einfacher, als zusätzliches Personal einzustellen

Was bekommen ArbeitnehmerInnen fürs Überstundenmachen?

Prinzipiell mehr Geld. Überstunden müssen grundsätzlich bezahlt werden. Als Alternative kann auch Zeitausgleich vereinbart werden, also Freizeit statt Geld. Achtung: Als Vereinbarung gilt auch, wenn es immer schon so war. Wer bisher immer Zeitausgleich bekommen hat, kann nicht ohne neue Vereinbarung auf Geld umsteigen.

Bei mehr als 10 Stunden am Tag bzw. 50 Stunden in der Woche kann der/die ArbeitnehmerIn aber auf jeden Fall frei wählen zwischen Geld und Zeitausgleich.

Wie hoch sind die Zuschläge auf Überstunden?

Der Zuschlag auf jede Überstunde beträgt mindestens 50 Prozent – egal ob bei Bezahlung oder Zeitausgleich. Für eine gearbeitete Überstunde gibt es also 1,5 Stunden Zeitausgleich. In vielen Kollektivverträgen sind z. B. für Nacht-, Feiertags- und Sonntagsarbeit höhere Zuschläge vorgesehen.

Gibt es auch für Teilzeitbeschäftigte Zuschläge?

Für Mehrstunden gibt es in der Regel Geld, man kann aber auch Zeitausgleich vereinbaren. Es gilt ein Mehrarbeitszuschlag von 25 Prozent. Wenn Zeitausgleich vereinbart wurde, bekommt man den Zuschlag aber nur, wenn man nicht innerhalb eines Kalendervierteljahres oder eines anderen festgelegten Drei-Monats-Zeitraums den Zeitausgleich erhalten hat.

ÖGB-Tipps:

Führen Sie genau Buch über ihre Arbeitszeit und über Ihre Überstunden – dann können Sie ihre Ansprüche später leichter nachweisen! Dabei hilft der AK-Zeitspeicher.

Machen Sie Ihren Anspruch auf Überstunden rasch geltend – er kann sonst verfallen, und Sie haben umsonst gearbeitet! 

Zur Arbeitszeit gibt es viele Regeln und noch mehr Ausnahmen. Wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollen, gehen Sie zu Betriebsrat, Gewerkschaft oder Arbeiterkammer!

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