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Steigende Zustimmung für höheres Arbeitslosengeld

92 Prozent der ÖGB-Facebook-Community finden, dass das aktuelle Arbeitslosengeld nicht zum Leben reicht

Der ÖGB fordert schon seit langem eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes. Denn rund 55 Prozent vom letzten Nettoeinkommen sind einfach zu wenig zum Leben. Angesichts der angespannten Arbeitsmarktlage, bei der sich rund zehn Arbeitssuchende um eine Stelle streiten müssen, ist eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes wichtiger denn je. Nicht nur, damit die Menschen keinen sozialen und wirtschaftlichen Totalabsturz erleiden, sondern auch, um die Wirtschaft anzukurbeln. 

Steigende Zustimmung unter ÖGB-Community 

In einer Umfrage auf Facebook und Instagram ist die Zustimmung für die Erhöhung des Arbeitslosengeldes – im Vergleich zu Anfang April – nun noch einmal gestiegen. 92 Prozent sprechen sich für ein höheres Arbeitslosengeld aus. 

Die Mehrheit bringt ihre Zustimmung zur Erhöhung des Arbeitslosengeldes auch in den Kommentaren zum Ausdruck. Für Erich P. ist die Antwort eindeutig: „Was soll die Frage, wohl logisch, dass 55 Prozent nicht reichen.“ Auch Sasa L. sieht den Sinn darin: „Eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes schützt vor Armut!“ 

Werner J. argumentiert für eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes, weil es auch wirtschaftlich gesehen sinnvoll ist: „Ich denke eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes auf 60-70 Prozent wäre sinnvoll, um Geld für Konsum und Investition in unsere Betriebe zu bieten. Wir befinden uns in einer Wirtschaftskrise, aber niemand ist bereit, finanzielle Mittel bereit zu stellen, um Menschen die Möglichkeit zu geben, dass sie es wieder ausgeben können. Ohne Geld werden viele Unternehmen oder Betriebe, welche kleiner sind, in Konkurs oder Insolvenz gehen. Dann wird es zusätzliche Arbeitslose geben.“ 

Es geht auch um gerechte Verteilung 

Für Silke M. geht es nicht nur darum, ob man mit dem Arbeitslosengeld genug zum Leben hat, sondern auch darum, dass es traditionell immer schon einfach so hingenommen werde, dass ein Teil der Bevölkerung arbeitslos und am Rande des Elends lebt, und das ein ganz normaler Zustand ist. Sie fragt:

„Warum soll ein Teil der Bevölkerung arbeitslos mit einem Minieinkommen leben müssen, ein Teil sich zu Tode schuften und ein weiterer Teil überhaupt nicht arbeiten müssen, weil vermögend? Es geht um eine gerechte Verteilung von Einkommen und Arbeit!“ Silke M.

Ohne Konsum kann sich Wirtschaft nicht erholen 

Der ÖGB fordert eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes, damit Arbeitslose vor Armut geschützt und vor einem sozialen und wirtschaftlichen Totalabsturz zu bewahrt werden. Eine Erhöhung würde eins zu eins wieder zurück in den Wirtschaftskreislauf fließen und so auch das Hochfahren der Wirtschaft unterstützen. 

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