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„Wir müssen Amazon zerschlagen“

US-Spitzengewerkschafter Stuart Appelbaum über die Arbeitsbedingungen bei Amazon, Trump und vieles mehr

Stuart Appelbaum im Catamaran des ÖGB in Wien
Stuart Appelbaum im Catamaran des ÖGB in Wien

„Die Menschen brechen während der Arbeit zusammen. Manche weinen, weil sie mit der Geschwindigkeit nicht Schritt halten können. Es gibt Geschichten von Menschen, die in Flaschen urinieren, weil sie Angst haben, auf die Toilette zu gehen“, berichtete US-Spitzengewerkschafter Stuart Appelbaum am 11. November bei einer Publikumsdiskussion des ÖGB in Wien.

Genauso wie für seine schlechte Steuermoral steht der Mega-Konzern Amazon auch für seine Arbeitsbedingungen immer wieder in der Kritik. Auch in Österreich hat die GPA-djp vor Kurzem mit einem mutigen Kollegen aus dem Amazon-Lager aufgedeckt, wie hier gearbeitet wird: Überwachung, Disziplinierung und erniedrigende Vorschriften gehören zur Tagesordnung.

2018 hatte Amazon zehn Milliarden Euro Rekordgewinn verbucht und kurzzeitig den Thron der wertvollsten Marke der Welt erlangt. Damit sei der Konzern „bereits so groß geworden, dass er eine Bedrohung für unsere Demokratie darstellt“, wie Appelbaum, Präsident der amerikanischen Handelsgewerkschaft (RWDSU) und Vizepräsident des amerikanischen Gewerkschaftsbundes (AFL-CIO), betont.

„Wir müssen Amazon und die großen Technologieunternehmen zerschlagen.“ Stuart Appelbaum

50 Prozent des gesamten Online-Handels in den USA finden heute schon auf den Websites von Amazon statt.

Jetzt in der deutschen Simultanübersetzung nachhören:

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