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Metaller KV: Zehn Rekordjahre und starker Wirtschaftsstandort begünstigen guten Abschluss

Herbeireden von Gewitterwolken ist nichts als Verhandlungsritual

„In den letzten Jahren war das österreichische Wirtschaftswachstum deutlich besser als im EU-Schnitt, sogar stärker als in Deutschland“, betonen die beiden Chefverhandler der Arbeitnehmerseite für den Metaller-Kollektivvertrag, Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA-djp). Die Argumentation der Arbeitgeber, die Lohnstückkosten würden keinen guten Abschluss für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erlauben, sei daher nichts als eine Verhandlungsstrategie.

„Viele Betriebe konnten ihre Aufträge wegen Vollauslastung nur zeitverzögert abarbeiten, die Auftragsbücher in den letzten zehn Rekordjahren waren voll“, zeigen sich Wimmer und Dürtscher bezüglich der wirtschaftlichen Lage der Branche unbesorgt und ergänzen: „Die jetzt etwas geringeren Wirtschaftsaussichten sind nicht Folge eines Verlustes der Wettbewerbsfähigkeit sondern einer Absatzkrise. Der österreichische Wirtschaftsstandort ist stark.“

„Das Herbeireden von Gewitterwolken ist nichts anderes als das jährliche Verhandlungsritual der Arbeitgeber. Die Arbeitnehmer sollen sich in Verzicht üben, während die Unternehmer sich mit Rekordausschüttungen hemmungslos bedienen. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben sich mit ihrer Arbeit einen guten Abschluss mehr als verdient“, so die Gewerkschafter.

Service: Die Verhandlungen zum Kollektivvertrag für die Beschäftigten der Metallindustrie finden am 9. Oktober mit der ersten Runde mit dem Fachverband der Fahrzeugindustrie ihre Fortsetzung. Am 15. Oktober wird ab 10.30 Uhr zum dritten Mal mit dem Fachverband der Metalltechnischen Industrie (FMTI) verhandelt.

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