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Metaller-KV: Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp wollen Abschluss erzielen

Entscheidende Verhandlungsrunden mit dem FMTI am 15. und 16. Oktober

Am 15. Oktober, 10.30 Uhr, werden die Kollektivvertragsverhandlungen für die Metallindustrie mit dem Fachverband der Metalltechnischen Industrie (FMTI) in der Wirtschaftskammer Österreich weitergeführt. Dies ist in der heurigen Herbstlohnrunde das bereits dritte Zusammentreffen der Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp mit dem FMTI. Die Gewerkschaften drängen auf einen raschen Abschluss und fordern die Arbeitgeberseite auf, das Taktieren endlich zu beenden. „Wir wollen endlich Nägel mit Köpfen machen. Die Unternehmen haben im letzten Jahr außergewöhnlich gut verdient, jetzt müssen die Beschäftigten mit ordentlichen Lohn- und Gehaltserhöhungen am Erfolg beteiligt werden“, betonen die beiden Chefverhandler Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA-djp).

Die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp fordern Lohn- und Gehaltserhöhungen von 4,5 Prozent bzw. mindestens 100 Euro. Die für die Verhandlungen relevante Inflationsrate liegt bei 1,77 Prozent. „Es ist höchste Zeit für mehr Bewegung in den Verhandlungen. Es geht jetzt ums Geld. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben sich mit ihrer Leistung einen guten Abschluss mehr als verdient“, sagen Wimmer und Dürtscher.

Sollte die dritte FMTI-Runde am 15. Oktober zu keinem Ergebnis führen, wird eine vierte Verhandlung gleich am Mittwoch, 16. Oktober, stattfinden. Neben den Verhandlungen mit dem FMTI fanden seit der Übergabe des Forderungsprogrammes an alle Fachverbände der Metallindustrie auch die jeweils erste Verhandlungsrunde mit dem Fachverband Gas- und Wärmeversorgungsunternehmen, der Berufsgruppe der Gießereiindustrie und dem Fachverband Fahrzeugindustrie statt. In allen Verhandlungen konnten sich die Sozialpartner auf eine Inflationsrate von 1,77 Prozent einigen.

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