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GPF-Köstinger: Post muss endlich mehr Eigenpersonal aufbauen

Einsatz von Leiharbeitern wird scharf verurteilt

Die Situation in den Postverteilzentren Inzersdorf und Hagenbrunn ist mittlerweile allseits bekannt und zeigt sehr deutlich, wie verletzlich kritische Infrastruktur mitunter sein kann. Der Einsatz von Leiharbei-tern ist dabei kritisch zu hinterfragen.

„Nach dieser Krisensituation wird man bei der Post AG nicht einfach zur Tagesordnung zurückkehren können. Wir fordern ein Umdenken bei der Postführung, aber auch bei allen anderen Unternehmen, was den Einsatz von Leiharbeitern betrifft“, so GPF-Bundesvorsitzender Köstinger.

Aus Sicht der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) ist das System der Leiharbeit bei der Post klar gescheitert. Laut Köstinger wird der Einsatz von Leiharbeitern bei deutlich über 500.000 Arbeitslosen in Österreich scharf verurteilt.

„Wir haben den Postvorstand aufgefordert, sofort von der Leiharbeit abzugehen und in den Verteilzen-tren, aber auch in allen anderen Arbeitsbereichen, wieder verstärkt Eigenpersonal aufzubauen. Die im heurigen Jahr auf Grund unserer hartnäckigen Forderung erfolgten 350 Neuaufnahmen bei der Post sind zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber keinesfalls ausreichend“ so Helmut Köstinger.

„Wir werden als zuständige Fachgewerkschaft und Personalvertretung nicht lockerlassen und den ge-forderten verstärkten Aufbau von Eigenpersonal mit Argusaugen verfolgen. Nur mit einem neuen Ver-ständnis und einem neuen Zugang zur Leiharbeit kann diese im unbedingt notwendigen Ausmaß zur Abdeckung von Spitzenzeiten zum Einsatz kommen, keinesfalls darf die in den Verteilzentren Hagen-brunn und Inzersdorf praktizierte Vorgehensweise fortgeführt werden. Prekäre Arbeitsverhältnisse leh-nen wir entschieden ab“, so Köstinger abschließend.

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