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GPA-djp zum Equal Pension Day: Höhere Gehälter bedeuten höhere Pensionen

GPA-djp-Fetik betont Wichtigkeit von Kollektivvertragsverhandlungen

Im Hinblick auf den heutigen Equal Pension Day verweist Ilse Fetik, Frauenvorsitzende der Gewerkschaft GPA-djp, auf die Wichtigkeit von Kollektivvertragsverhandlungen als Instrument der Frauenpolitik: „Höhere Gehälter bedeuten höhere Pensionen. Neben der Anrechnung von Kindererziehungs- und Pflegezeiten ist das Thema der Gehaltshöhe das entscheidende für Geschlechtergerechtigkeit im Alter.“

Besonders die Verhandlungen in frauendominierten Branchen wie dem Handel oder dem Sozialbereich wären von großer Bedeutung für die spätere Pensionshöhe. Fetik: „Dass im Handel ein Mindestgehalt von über 1.700 Euro erreicht werde konnte, ist ein wichtiger Schritt. Im Sozialbereich bedeutet die erkämpfte Verkürzung der Normalarbeitszeit für die vielen teilzeitbeschäftigten Frauen eine gute Gehaltserhöhung. Die Gewerkschaften sind die wichtigsten Partnerinnen der Frauen im Arbeitsleben.“

Auf ein weiteres Problem macht die Gewerkschafterin aufmerksam: „Frauen arbeiten immer noch zu einem beträchtlichen Anteil Teilzeit. Die geringe Arbeitszeit und der damit verbundene geringe Verdienst ziehen schwerwiegende Folgen für die Pensionshöhe nach sich. Hier braucht es einen massiven Ausbau der Kinderbetreuung wie auch der Pflege und Seniorenbetreuung. Nach wie vor verrichten Frauen den größten Teil der unbezahlten Arbeit, sie müssen entlastet werden.“

 

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