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Gewerkschaft GPA zu Schwangerschaftsfreistellung: Handelsangestellte schon wieder im Regen stehen gelassen!

Freistellungsanspruch muss auch für Schwangere im Handel gelten

Die Gewerkschaft GPA kritisiert, dass bei der gestern im Sozialausschuss eingebrachten Regelung zur COVID-Freistellung für Schwangere Handelsangestellte ausgenommen sind. „Schon wieder werden die Handelsangestellten im Regen stehen gelassen. Wie kommen Beschäftigte im Handel dazu, ihre Ungeborenen zu gefährden?“, sagt Barbara Teiber, Vorsitzende der Gewerkschaft GPA. ++++ 

Der im Sozialausschuss eingebrachte Antrag bezieht sich nur auf Tätigkeiten, für deren Ausführung physischer Kontakt Voraussetzung ist, was den Handel ausschließt. Teiber erklärt: „Handelsangestellte von der Schwangeren-Freistellung auszunehmen, ist völlig absurd. Gäbe es im Handel ohne Körperkontakt keine Ansteckungsgefahr, dann hätten nicht große Teile des Handels im Lockdown geschlossen werden müssen. Wessen Interessen bedient die Regierung, wenn sie Schwangere im Handel gefährdet?“

„Ich appelliere dringend an die Regierung, die Sorgen der Handelsangestellten nicht ein weiteres Mal zu ignorieren. Es ist inakzeptabel, mit der Gesundheit von Schwangeren zu spielen. Ändern Sie diesen Antrag!“, schließt die Gewerkschafterin.

 

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