Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber finden Sie in der Datenschutzerklärung.
www.betriebsraete.at

PRO-GE Frauen: Sind schwangere Produktionsarbeiterinnen weniger schützenswert?

Gewerkschaft fordert Recht auf Freistellung für alle schwangeren Arbeitnehmerinnen

Laut dem Vorhaben der Bundesregierung erhalten in der Covid-19 Krise nur schwangere Arbeitnehmerinnen in körpernahen Berufen einen Rechtsanspruch auf Freistellung, um das gesundheitliche Risiko zu minimieren. Die Bundesregierung begründet die Freistellungsmaßnahme damit, dass an Covid-19 erkrankte schwangere Frauen verstärkt Intensivpatientinnen sind. „Sind schwangere Produktionsarbeiterinnen der Regierung weniger wert? Sind ungeborene Kinder von Produktionsarbeiterinnen weniger schützenswert?“, ärgert sich Klaudia Frieben, Bundesfrauenvorsitzende der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE).

„Gerade in der Produktion, die auch systemrelevant ist, gibt es keine Möglichkeit des Homeoffice, sodass schwangere Frauen ihre Schichten antreten müssen“, betont Frieben. „Die PRO-GE fordert daher das Recht auf Freistellung für alle Arbeitnehmerinnen! Noch ist Zeit, im Parlament einen Beschluss zu fassen, der keine schwangere Frau diskriminiert und keine Frau geringschätzt.“

 

Artikel weiterempfehlen