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Forderungsprogramm Arbeitnehmer - Metallindustrie & Bergbau

Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier / Gewerkschaft PRO-GE

Das Verhandlungsteam der Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp hat am 23. September 2019 das kollektivvertragliche Forderungsproramm für die Metallindustrie den Arbeitgebern überreicht. Die Gewerkschaften fordern Lohn- und Gehaltserhöhungen von 4,5 Prozent bzw. einen Mindestbetrag von 100 Euro für jeden der rund 195.000 Beschäftigten.

Das Forderungsprogramm 2019 im Detail:

  1. Erhöhung der Mindestlöhne bzw. Mindestgehälter
    • Besondere Berücksichtigung der BezieherInnen niedriger Einkommen
  2. Erhöhung der IST-Löhne bzw. IST-Gehälter
    • Besondere Berücksichtigung der BezieherInnen niedriger Einkommen
  3. Aufrechterhaltung der Vertragsgemeinschaft aller fünf Fachverbände
  4. Erhöhung der im Kollektivvertrag angeführten Zulagen und Aufwandsentschädigungen im Ausmaß der Erhöhung der Mindestlöhne und -gehälter, unter Berücksichtigung des im Vorjahr vereinbarten Stufenplans betreffend 3. Schicht bzw. Nachtarbeitszulage
  5. Anhebung der Lehrlingsentschädigungen im Ausmaß der Erhöhung der Mindestlöhne bzw. Mindestgehälter; Kostenbeitrag für Berufsschulmaterialien
  6. Rahmenrechtliche Verbesserungen:
    • Auf Wunsch der betroffenen ArbeitnehmerIn: Ermöglichung der 4-Tage-Woche
    • Leichtere Erreichbarkeit der 6. Urlaubswoche
    • Ermöglichung der Umwandlung von Geld- in Zeitansprüche
    • Anspruch auf 1/167 des Monatsgehaltes für passive Reisezeit außerhalb der Normalarbeitszeit (Ang. KV)
    • 100 % Zuschlag für die 3. und folgende Überstunde an einem sonst arbeitsfreien Tag außerhalb von Schichtarbeit (Arb. KV)
  7. Geltungstermin: 1. November 2019 

 

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