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Jetzt geht's los

Nachdem du jetzt über Mitgliederwerbung gelesen hast, kannst du sagen: "Na ja. War ja ganz spannend und es waren einige neue Aspekte dabei. Vielleicht könnte man ja hier den einen oder anderen Erfolg landen. Aber ich bleib doch lieber bei meiner alten Methode, die ich schon seit Jahren anwende." Wenn du dir das denkst, empfehlen wir dir Albert Einstein und seine Definition von Wahnsinn.

Wahnsinn ist: immer wieder das gleiche zu tun
und andere Ergebnisse zu erwarten.

Wenn du sagst: "Das kann ich nicht alleine schaffen. Ich habe keine Unterstützung. In meiner Betriebsratskörperschaft gibt es niemanden, den das interessiert. In meiner Gegend gibt es keinen Verbündeten." (Jammer, Jammer, Jammer!)

Hast du schon einmal ein junges, grünes Pflänzchen gesehen,
das durch eine Asphaltdecke hindurchwächst?
Es sprengt die Teerschicht und entfaltet seine Blätter.
Es gibt nichts, was dieses Pflänzchen am Wachsen hätte hindern können.

Du kannst auch sagen: "Was geht mich eigentlich die Mitgliederwerbung an? Das ist doch die Aufgabe von hauptamtlichen Beschäftigten des ÖGB, der SekretärInnen der Gewerkschaften, des Dachverbandes oder der Bezirke und Regionen. Das ist doch nicht meine Aufgabe. Sollen die doch schauen, wie sie sich ihre Mitglieder besorgen."

Eine durchaus interessante, aber egoistische und politisch naive Herangehensweise, weil nichts reimt sich so gut auf "verlieren", wie "nicht organisieren" .

Und wenn du aber NICHT zu denjenigen gehörst, die immer alles so machen, wie sie es immer schon gemacht haben, die sich zu klein und zu schwach für Mitgliederwerbung fühlen, denen die Stärke unserer Gewerkschaftsbewegung egal ist, sondern, wenn du zu denjenigen gehörst, die sagen: "Ja, ich bin bereit, diese neuen Wege auch irgendwann zu versuchen.", dann haben wir nur eine Bitte an dich,

Nicht irgendwann, weil irgendwann in keinem Kalender steht …

…sondern JETZT!

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