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Ich lehne es ab, unberechtigte Vorteile in Empfang zu nehmen!

Bei besonders hartnäckigen und egoistisch agierenden GesprächspartnerInnen, die der Meinung sind: "Warum soll ich so dumm sein und die Gewerkschaft finanzieren, die anderen zahlen ja eh alles?", ist die folgende Erklärung vielleicht hilfreich, um in überspitzter Form darauf hinzuweisen, dass, wenn alle so denken, es keine Weiterentwicklung in sozialpolitischen Fragen geben kann.

 

Ich lehne es ab, unberechtigte Vorteile in Empfang zu nehmen!

Für alle ehrlichen und anständigen ArbeitnehmerInnen, die nicht der GEWERKSCHAFT BEITRETEN WOLLEN und trotzdem charakterlich einwandfrei bleiben möchten, indem sie es ablehnen, unberechtigte Vorteile in Empfang zu nehmen.

Ich bin gegen Gewerkschaften; deshalb bin ich auch gegen alle Verbesserungen, die von den Gewerkschaften während der vergangenen Jahre erreicht wurden, wie zum Beispiel:

  1. Lohn- und Gehaltserhöhungen
  2. Arbeitszeitverkürzung
  3. verlängerter, bezahlter Urlaub
  4. zusätzliches Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld
  5. verlängerte Kündigungsfristen und Verhinderung von willkürlichen Entlassungen
  6. sowie alles andere, das durch Kollektivverträge, die die Gewerkschaften abgeschlossen haben, erreicht wurde
  7. Erschwerniszuschläge und Zahlung von Zulagen
  8. Sicherheitsbestimmungen am Arbeitsplatz
  9. Zuschläge bei Mehr-, Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit
  10. Vergütung von Arbeitszeitversäumnissen aus wichtigem Grund
  11. Lohn- und Gehaltsfortzahlungen im Krankheitsfall

Ich weigere mich ausdrücklich, sowohl die genannten als auch andere Verbesserungen irgendwelcher Art anzunehmen, die durch Verhandlungen der Gewerkschaften mit den Arbeitgebervertretern, oder durch Betriebsräte in Zukunft erreicht werden sollten.

Gleichzeitig ermächtige ich meinen Arbeitgeber, den Gegenwert der durch die Gewerkschaften erreichten Verbesserungen bei der monatlichen Lohn- und Gehaltszahlung einzubehalten und für wohltätige Zwecke zu verwenden.

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Datum, Unterschrift

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