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Corona: Großer Bedarf an Information bei ArbeitnehmerInnen

Anderl: „AK und ÖGB lassen die ArbeitnehmerInnen nicht allein!“

AK und ÖGB haben in den vergangenen Tagen ein umfassendes Informationsangebot zu arbeitsrechtlichen und Konsumentenschutz-Fragen zur Corona-Krise auf die Beine gestellt. AK Präsidentin Renate Anderl: „Wir lassen die ArbeitnehmerInnen nicht allein! Hier geht es um die wirtschaftliche Existenz der Menschen, die auch weiterhin gesichert sein muss.“ Wie dringend der Bedarf ist, zeigt eine erste Bilanz, wie das Informationsangebot genutzt wurde.

 

Die Seite www.jobundcorona.at, auf der ArbeitnehmerInnen die wichtigsten Informationen zu Fernbleiben von der Arbeit, Entgelt sowie Arbeit und Familie beantwortet bekommen, hatte seit Sonntag am ersten Tag 138.000 Zugriffe. ÖGB und Fachgewerkschaften verzeichneten nochmals 97.500 Zugriffe zum Thema.

 

Bei der Info-Hotline 0800 2212 00 80 haben sich am ersten Tag pro Stunde im Durchschnitt 750 Menschen mit arbeitsrechtlichen Fragen an AK und ÖGB gewandt. Viele der Fragen konnten direkt geklärt werden. Bei tiefergehenden, komplexen Fragestellungen, werden die AnruferInnen von den FachexpertInnen zurückgerufen. Zusätzlich steht den ArbeitnehmerInnen auf www.jobundcorona.at eine Sammlung der häufigsten Fragen und Antworten (FAQs) zur Verfügung.

 

Informationen zum Thema Corona über die Social Media Kanäle der Arbeiterkammer erreichen die Menschen gut: Auf Facebook erreichte die Information zur AK-ÖGB-Hotline 55.000 Sichtkontakte. In den vergangenen 28 Tagen haben sich die Impressions von AK Beiträgen auf Twitter verfünffacht, in den vergangenen sieben Tagen erreichten die Tweets des AK Accounts 40.300 Impressions pro Tag.

 

AK Präsidentin Renate Anderl: „Viele erkundigen sich, was sie tun sollen, da ihnen eine einvernehmliche Trennung vom Chef zur Unterschrift vorgelegt wurde! Das ist bei Anfragen über die Hotline das Hauptthema. Wir appellieren noch einmal eindringlich an alle Unternehmen: Nutzen Sie das Instrument der Kurzarbeit – in Ihrem eigenen Interesse! Niemand hat etwas davon, wenn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer jetzt massenhaft auf die Straße gesetzt werden und die Kaufkraft noch stärker einbricht als unbedingt notwendig. Zeigen Sie hier gesamtwirtschaftliche Verantwortung.“

 

„Jetzt geht es wirklich darum, möglichst viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Beschäftigung zu halten – das funktioniert mit der Corona-Kurzarbeit. Man kann gar nicht oft genug an die Unternehmen appellieren, davon Gebrauch zu machen!“, sagt ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian.

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